Praxistipps

1. Richtlinien der Übungspraxis

Auf viele dieser Richtlinien werde ich dich natürlich während des Kurses hinweisen. Dennoch ist es mir wichtig, dass du dir die unten aufgelisteten Übungsprinzipien jederzeit in Erinnerung rufen kannst.

  • Sorge während eines Online-Kurses für ein störungsfreies Umfeld und vermeide alles, was dich ablenkt. Vermittle dem Partner/der Partnerin und den Kindern, dass die Yogastunde deine Zeit ist. Schalte daher auch Smartphone, PC, TV, Radio etc. aus oder stumm.
  • Praktiziere am besten barfuß, um ein Rutschen zu vermeiden. Die Kleidung sollte atmungsaktiv, bequem und eher enganliegend sein.
  • Esse 1-2 Stunden vor der Praxis nichts mehr und trinke möglichst nur wenig direkt vor der Praxis.
  • Es gibt kein Besser oder Schlechter. Vergleiche, übermäßiger Ehrgeiz oder Konkurrenzdenken sind im Yoga fehl am Platz. Denn unabhängig vom jeweiligem Übungslevel, bringt jede*r Teilnehmer*in ihre/seine individuellen Voraussetzungen mit. 
  • Lass den Atem ganz natürlich fließen, Bewegung und Atem verlaufen synchron.
  • Meine Ansagen zur Ein- und Ausatmung sind nur Vorschläge. Es gibt verschiedene Atemtypen; atme daher so, wie es für dich stimmig ist.
  • Dein Atem verläuft sanft und gleichmäßig, er wird nicht angehalten.
  • Atme gerne auch zwischen, wenn du von deiner momentanen Atemkapazität her den Ansagen noch nicht folgen kannst.
  • Sollte ich dir mal zu schnell sein, dann überspringe gerne ein Asana und praktiziere in deinem Tempo. Mache dir dann keine Gedanken, wir werden viele Übungen sehr oft wiederholen. 
  • Sollte ich dir zu langsam sein, dann verweile länger in einem Asana oder warte. 
  • Solltest du ein Asana nicht mehr halten können, dann gönne dir jederzeit eine Auszeit und gehe wieder in die Position, wenn du bereit dazu bist. Lerne so, auf deinen Körper zu hören.
  • Respektiere die Grenzen und die Signale deines Körpers! Du orientierst dich am sogenannten „Wohlweh“, einer angenehmen Dehn- oder Kraftintensität, die aber dennoch herausfordernd sein darf („süßer Schmerz“).
  • Bei Schmerzen wird die Übung grundsätzlich beendet oder die Intensität verringert.
  • Bei leichten Krämpfen wird die Übung unterbrochen, die Position ggf. noch mal angepasst.
  • Es gibt kein MUSS! Höre auf deine Körperintelligenz und übe NIEMALS eine Übung mit Gewalt, Schwung oder Hauruck aus! Beiße dich also nicht durch eine Übung durch! Das würde schon einem der Grundprinzipien des Yoga zuwiderlaufen: Ahimsa (Gewaltfreiheit).
  • Wenn ein Asana oder eine Übung körperlich und/oder mental für dich gerade nicht stimmig ist, dann mache sie bitte auch nicht. Im Zweifel gilt immer Yogi´s Choice: Komme in die Stellung des Kindes, in das Schmelzende Herz oder in ein anderes Asana, das für dich gerade passend ist. 

2. Nutzung von Hilfsmitteln

Die Wahl der Hilfsmittel ist ganz individuell und Geschmackssache. Was zu wem passt, hängt von den Vorlieben, den anatomischen Besonderheiten und möglichen gesundheitlichen Einschränkungen ab. Praktizierende ohne jegliche Einschränkungen, die zudem noch sehr beweglich und wenig empfindlich sind, benötigen kaum Hilfsmittel. 

Wer dauerhaft praktiziert, wird sich auch hinsichtlich der Hilfsmittel weiterentwickeln. Selbst wenn du noch nicht weißt, ob dir Yoga gefällt, empfehle ich dennoch, nicht an den Hilfsmitteln zu sparen, damit dir die Praxis von Anfang an Spaß macht. 

Hier eine Liste mit gängigen Hilfsmitteln für die Yogapraxis:

  • eine Matte, die rutschfest sein sollte
  • 1 Meditationskissen (Maße je nach Körpergröße, z.B. L 31cm, B 31 cm, H 15 cm)
  • 2 Yoga-Blöcke aus Kork
  • 1 Yoga-Gurt mit Schnalle, mindestens 2 m lang
  • 1 Yoga-Decke (sollte Nässe aufnehmen können und aus einem festeren Material sein)
  • ggf. eine dickere Yogamatte (Yin Yoga)
  • ggf. 1 Sofakissen, nicht zu weich (Yin Yoga)
  • ggf. ein faltbares Handtuch, z.B. zum Abpolstern der Knöchel (Yin Yoga)
  • ggf. eine dickere Matte (Yin Yoga)
  • ggf. 2 Yoga-Blöcke aus Schaumstoff (Yin Yoga)
  • ggf. 1 Yoga-Bolster (Yin Yoga)
  • ggf. 1 Timer (Yin Yoga)

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